Kopierte und KI-generierte Bilder in Kleinanzeigen
Aktualisiert am 25. September 2026
Kurz gesagt: Wer etwas verkauft, das er nicht besitzt, hat keine eigenen Fotos. Betrüger nutzen deshalb Stockfotos, Bilder aus Online-Shops, Fotos aus anderen Anzeigen oder KI-generierte Bilder. Typisch sind perfekte Studio-Optik, wechselnde Hintergründe und Details, die nicht zum Text passen.
So läuft die Masche ab
- Bilder werden aus Shops, Herstellerseiten oder anderen Anzeigen kopiert.
- Zunehmend werden Produktfotos per KI erzeugt.
- Die Beschreibung ist oft allgemein gehalten, damit sie zu den Bildern passt.
Woran du sie erkennst
- Studio-Look mit weißem Hintergrund bei angeblich privatem Verkauf
- Hintergrund oder Licht wechselt von Bild zu Bild
- Bild zeigt andere Farbe, Größe oder Variante als der Text
- Nur ein einziges, sehr allgemeines Bild
So schützt du dich
- Um ein aktuelles Foto mit einem Zettel mit deinem Namen und Datum bitten
- Bildersuche nutzen (z. B. Google Lens), um kopierte Fotos zu finden
- Im Profi-Check prüft KAcheck alle Bilder auf Stock-, Shop- und KI-Merkmale
Unsicher bei einer konkreten Anzeige oder einem Chat?
KAcheck prüft Account-Alter, Preis, Zahlungsweg, Links und Bilder in Sekunden. Ein Schnellcheck pro Tag ist gratis.
Jetzt prüfenSchon passiert? Das kannst du tun
- Sofort deine Bank anrufen und versuchen, die Überweisung zurückzuholen. Je schneller, desto besser die Chance.
- Bei PayPal-Zahlungen mit Käuferschutz sofort einen Konflikt melden.
- Wenn Kartendaten oder Zugangsdaten eingegeben wurden: Karte sperren lassen (Sperr-Notruf 116 116) und Passwörter ändern.
- Anzeige bei der Polizei erstatten, in vielen Bundesländern online über die Internetwache. Chatverlauf, Anzeige und Zahlungsbelege als Screenshots sichern.
- Anzeige und Nutzer in der Kleinanzeigen-App melden, damit andere geschützt werden.
Häufige Fragen
Sind Herstellerbilder immer verdächtig?
Nicht immer, manche Verkäufer ergänzen sie. Fehlen aber eigene Fotos der konkreten Ware ganz, ist Vorsicht angebracht.
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